Generalversammlung am 19.06.2015

Neuruppin, 22.06.2015

  2014 in Zahlen
2013 in Zahlen
Bilanzsumme
255.225 TEUR
240.539 TEUR
Kundenwertvolumen 384.915 TEUR 361.694 TEUR
Kreditvolumen 62.234 TEUR 59.759 TEUR
Kundeneinlagen 214.145 TEUR 199.083 TEUR

3.483 Mitglieder tragen die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG und ca.
19.000 Kunden vertrauen unseren Finanzdienstleistungen

7.859 Beratungsgespräche haben wir 2014 mit unseren Kunden geführt

9 Mitglieder arbeiten im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Ostprignitz-
Ruppin eG und überwachen die Arbeit der 2 Vorstandsmitglieder

75 Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter aus der Region beschäftigt die
Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG, davon sind 8 Auszubildende

70,5 T€ investierten wir 2014 in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter

170,3 T€ Gewerbesteuer erhielten die Gemeinden, in denen wir
Geschäftsstellen unterhalten, von uns in 2014

21,3 T€ verwendeten wir 2014 zur Förderung & Unterstützung unserer
Mitglieder & Kunden sowie für Spenden an soziale, sportliche oder
kulturelle Einrichtungen der Region

11 Filialen, 1 SB-Standort und 14 Geldautomaten unterhielten wir in der
Region in 2014

Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG mit gutem Geschäftsjahr 2014

Neuruppin. 354 Mitglieder und 39 Gäste begrüßten die Bankvorstände Thomas
Gensch und Georg Hellwege zur ordentlichen Generalversammlung der Raiffeisenbank
Ostprignitz-Ruppin eG am 19. Juni 2015 in der Kulturkirche Neuruppin.

Zahl der Mitglieder steigt auf 3.483
Die Raiffeisenbank gehört mit inzwischen 3.483 Teilhabern zu den größten
Mitgliedervereinigungen der Region. Gegenüber 2013 hat sich die Zahl um 209
Mitglieder erhöht. „Diese Entwicklung zeigt die hohe Attraktivität der Mitgliedschaft in
unserer Genossenschaft. Wir setzen unsere Versprechen um, denn bei uns steht die
Förderung unserer Mitglieder immer an erster Stelle. So werden ab dem 01.07.2015
neue Kontomodelle exklusiv für unsere Mitglieder eingeführt.“ erklärte Vorstandsmitglied Thomas Gensch.

Kundenwertvolumen mit solidem und gesundem Wachstum
Das Kundenwertvolumen, die Gesamtheit aller Einlagen und Kredite inklusive der
betreuten Verbundprodukte, stieg in 2014 um rund 6,4 % auf 385 Mio. EUR.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank ist auch im Jahr 2014 wieder gestiegen.
Zum Stichtag 31.12.2014 wurde eine Bilanzsumme von 255 Mio. Euro erreicht. Dies ist
ein Plus von rund 15 Mio. Euro.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Hier in unserem Landkreis treffen mittelständische
Unternehmen – wie in vielen Orten in Deutschland – auf starke Genossenschaftsbanken.
Die mittelständische Wirtschaft braucht starke Volksbanken und Raiffeisenbanken,
die ihr - in guten, aber auch in schlechten Zeiten – als Finanzierungspartner zur
Seite stehen. So wie die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG.

„Dennoch gibt es starke Kräfte unter den politischen Entscheidungsträgern, die sich für
Rahmenbedingungen einsetzen, die es unserer Raiffeisenbank schwer machen.“, so
Vorstandsmitglied Thomas Gensch. „Nicht weil sie sich explizit gegen uns richten,
sondern weil sie in der Politik die international tätige Großbank als Maßstab sehen.
Diesen Kräften sage ich: Finger weg von unserer Bank. Wir wollen weiterhin unabhängig
bleiben, nicht abhängig werden von den Entscheidungen weit entfernter Bürokraten. Wir
wollen gemeinsam Verantwortung tragen für unsere Region hier im Landkreis
Ostprignitz-Ruppin.“

Im Geschäftsgebiet ist die Raiffeisenbank traditionell stark verwurzelt. Damit ist die
Entwicklung immer auch ein Spiegelbild der Region. Mit anderen Worten: Geht es den
Menschen und dem Mittelstand gut, dann geht es auch der Raiffeisenbank gut. Das Jahr
2014 war ein gutes Jahr für die Region. Menschen und Mittelstand blickten optimistisch
in die Zukunft. Das anhaltend niedrige Zinsniveau hat die Bereitschaft und den Mut, jetzt
in die eigene Firma oder die eigenen vier Wände zu investieren zusätzlich beflügelt.

Das Kreditvolumen der Bank stieg in 2014 um rund 4% auf 62 Mio. Euro. Auch 2015
möchte sich die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG wieder als verlässlicher
Kreditgeber vor Ort bewähren.

Die Kundeneinlagen nahmen um 15 Mio. Euro (7,6 %) zu. Die Vermögenslage der Bank
ist nach wie vor geordnet. Mit einem Eigenkapital von 21 Mio. Euro ist sie für die
anstehenden Anforderungen an die Eigenkapitalstruktur der Banken mehr als gerüstet.

Mit dem Jahresergebnis 2014 ist die Genossenschaftsbank vor Ort zufrieden. Um
optimistisch in die Zukunft zu blicken, bedarf es aber einer strikten Kostenstraffung.

Filialnetz
„Kundennähe ist ein hohes Gut in unserer Bank, daher haben wir in den letzten Jahren
fast alle Zweigstellen auf den neuesten Stand des Bankgewerbes gebracht. Trotzdem
haben wir in 2014 den Beschluss gefasst, die Zweigstellen in Wustrau und Wildberg
zum 30.03.2015 zu schließen.“, erklärte Vorstandsmitglied Georg Hellwege. Natürlich
ist den Vorstandsmitgliedern der Genossenschaftsbank diese Entscheidung nicht leicht
gefallen. Die Kosten von insgesamt rd. 200 TEUR waren der entscheidende Faktor.

5 Prozent Dividende für Mitglieder
Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und
Aufsichtsrat stimmten die Mitgliedervertreter einer Dividende von 5 Prozent für das Jahr
2014 zu. 250.000 Euro werden in die Rücklagen der Genossenschaftsbank eingestellt.

Auch die Mitarbeiter der Raiffeisenbank wurden und werden gefördert. Im Jahr 2014
investierte die Bank rund 70,5 TEUR in Weiterbildungen. In der letzten Woche haben
die beiden Auszubildenden Philipp Zander und Franziska Klähn ihre Ausbildung in der
Genossenschaftsbank vor der Industrie- und Handelskammer erfolgreich
abgeschlossen. Ab dem 01. September 2015 wird das Auszubildendenteam wieder
durch drei neue Gesichter verstärkt.

Raiba-Vereinswochen
Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung erfolgte weiterhin die
Spendenvergabe an die besten drei der insgesamt 50 teilnehmenden Vereine der
diesjährigen Raiba-Vereinswochen. Die Spendenvergabe in der Raiffeisenbank wurde
vor sechs Jahren neu ausgerichtet. Kunden und Mitglieder des Kreditinstituts haben
auch in diesem Jahr wieder entschieden, welche Vereine unterstützt werden sollen. Im
April und Mai haben die 50 angemeldeten Vereine insgesamt 20.965 "Raiba-Punkte" für
sich gesammelt und sammeln lassen, um soviel wie möglich vom Förderbetrag in Höhe
von 14.000 Euro für sich zu beanspruchen.

Die besten drei Vereine:
Förderverein der Löwenzahn Grundschule Breddin e.V. 1.122,- EUR
Ambulanter Hospizdienst Kyritz e.V. 1.112,- EUR
Feuerwehrverein Neustadt (Dosse) e.V. 838,- EUR

Einer der letzten Protokollpunkte der Generalversammlung war die Wiederwahl der
Aufsichtsratsmitglieder Reinhard Rogge und Peter Haase, welche für die nächsten drei
Jahre von der Mitgliederversammlung beschlossen wurde.

Abschließend fand traditionsgemäß ein gemeinsames Abendessen in der gut
besuchten Pfarrkirche statt, welches mit musikalischen Klängen der Band „Sunset
Deluxe“ begleitet wurde.

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