Beginn der Sternchenaktion

Neuruppin, 10.02.2014

Heute startet zum fünften Mal die „Sternchenaktion“ des Jugendrechtshauses Neuruppin (rückenwind ASPB e.V.), welche zum dritten Mal in Folge von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG unterstützt wird. Marion Schwalbach–Meddah vom Jugendrechtshaus und Juliane Schlüter von der Raiffeisenbank besuchten vor drei Wochen die Schüler der beiden teilnehmenden Klassen zum Auftakt, stellten sich allen Fragen der begeisterten und voller Tatendrang steckenden Kinder und verteilten die „Sternchenhefte“, in denen nun die gesammelten Sternchen eines jeden Schülers vermerkt werden können.

Die Schüler der 6. Klasse der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule

Innerhalb der nächsten zwei Monate müssen die Schüler der Klasse 6 A der Karl-Liebknecht-Schule und der 6. Klasse der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule versuchen, so viel wie möglich Sternchen in ihren Heftchen zu sammeln. Diese bekommen sie für jede gute Tat, die sie im Laufe der nächsten zwei Monate vollbringen. Dem Einfallsreichtum der Kinder sind dabei keine Grenzen gesetzt: ob sie älteren Leuten über die Straße helfen, den schweren Einkauf tragen oder in eine Seniorentagesstätte gehen, um dort den Menschen eine Freude zu machen. Am Ende warten tolle Preise auf die teilnehmenden Klassen sowie auf die besten Einzelsternchensammler. Diese werden von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG gesponsert.

 

Ziel der Aktion ist es, die Normen des Miteinanders spielerisch zu lehren. Der respektvolle und höfliche Umgang junger Menschen gegenüber älteren und behinderten Menschen soll im Mittelpunkt stehen. Das Projekt ist nach den Regeln der Rechtspädagogik ausgerichtet und fördert die Fürsorge- und Präventionsverantwortung der Kinder gemäß der Regel Nr. 13  „Das Kind trägt von klein auf Verantwortung in der Gesellschaft. Ihm muss Gelegenheit gegeben werden, gute Taten zu vollbringen“. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass dieser Weg durchaus effektiv ist und die Schüler auch nach der Aktion nicht aufhören, sich für die älteren Menschen einzusetzen und gute Taten vollbringen, auch wenn es dafür keine Sternchen mehr gibt.

 

Im vergangenen Jahr traten die Wilhelm-Gentz-Schule und die Pestalozzi-Schule gegeneinander an. Wichtig für das Gelingen des Projektes ist die Unterstützung der Schüler durch die Lehrer und auch die Eltern. Die Schüler der Johann-Heinrich-Pestalozzi-Schule werden seit Jahren tatkräftig durch die Schulsozialarbeiterin Frau Kull (internat. Bund e.V.) unterstützt. Frau Schwalbach-Meddah und auch Frau Schlüter werden während des Projektes die wöchentliche Auswertung begleiten und die Schüler auch bei geplanten Gruppenaktionen unterstützen.

Die Schüler der Klasse 6 A der Karl-Liebknecht-Schule